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Norwegen im Herbst: Wandern über den Fjorden

Im Juli stehen an den bekannten Aussichtspunkten Norwegens die Menschen Schlange. Im September teilen wir uns den Fels mit drei anderen Wanderern und einem neugierigen Schaf.

Warum der Herbst?

  • Ruhe: Die großen Reisegruppen sind weg, die Parkplätze leer.
  • Farben: Die Heidelbeersträucher färben ganze Hänge rot.
  • Licht: Die Sonne steht tief, das Licht ist den ganzen Tag weich.

Worauf man achten sollte

Das Wetter wechselt schnell. Wir starten jede Tour vor Sonnenaufgang, nehmen Stirnlampen mit und kehren um, wenn Nebel aufzieht. Die Wege sind oft nass und rutschig, gute Schuhe mit Profil sind Pflicht.

Übernachten

Viele Hütten des norwegischen Wandervereins DNT sind auch nach der Saison als Selbstversorgerhütten offen. Den Schlüssel bekommt man mit einer Mitgliedschaft – eine der schönsten Arten, Norwegen kennenzulernen.

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Wildcampen in Europa: Wo es erlaubt ist und wo nicht

Eine Nacht im Zelt neben dem Wanderweg gehört für uns zu den schönsten Erlebnissen überhaupt. Die Regeln dafür sind aber von Land zu Land sehr verschieden.

Erlaubt (mit Regeln)

  • Norwegen und Schweden: Jedermannsrecht – eine Nacht, mindestens 150 Meter vom nächsten Haus
  • Schottland: Outdoor Access Code, außer in einigen Zonen am Loch Lomond in der Saison

Verboten oder stark eingeschränkt

  • Deutschland: grundsätzlich verboten, Ausnahmen auf ausgewiesenen Trekkingplätzen
  • Österreich: je nach Bundesland, oberhalb der Baumgrenze teils geduldet
  • Italien und Schweiz: regional sehr verschieden, in Naturparks verboten

Diese Übersicht ersetzt keine aktuelle Recherche vor Ort – Regeln ändern sich, und Schutzgebiete haben oft eigene Vorschriften.

Leave No Trace

Egal, wo man zeltet: kein offenes Feuer, nichts zurücklassen, spät aufbauen, früh abbauen.

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